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Nicht nur Duschverglasungen

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Wenn mich jemand fragt, warum ich meine Arbeit bei Heiler Glasbau so mag, dann ist meine Antwort: „Weil ich am Anfang einer normalen Woche nie weiß, was sie für mich bereithält, was ich zu tun haben werde.“ Alltagstrott, Routine, Langeweile: Das sind in meinem Job tatsächlich Fremdworte.

Warum Glasbau so abwechslungsreich ist

Das Spannendste sind natürlich die Anfragen von Kunden, die mich immer wieder vor neue, überraschende Herausforderungen stellen: Wir entwickeln Glaslösungen für die Gastronomie und Hotellerie, für Kliniken oder Verwaltungsgebäude und viele mehr. Es gibt auch öfter Baustellen, die einer gewissen Geheimhaltung unterliegen. Die darf ich dann nur mit Security betreten und dort darf ich auch keine Fotos machen.
Und die Aufgabenstellungen sind immer wieder neu: Mal geht es um Fahrstuhlverglasungen, mal um die Einrichtung von Wellnessbereichen, mal um Glasbrüstungen oder um die Portalanlage im Eingangsbereich eines Hotels. Und jede dieser Aufgaben stellt individuelle, spezifische Anforderungen an die Verglasung.
In Saunabereichen und anderen Wellnesseinrichtungen geht es zuallererst um Hygiene, also darum, dass das Glas leicht zu reinigen ist und möglichst wenig Angriffsfläche für Schmutzablagerungen bietet.
Bei Balkonbrüstungen zum Beispiel in Hotelanlagen wiederum steht die Transparenz ganz oben auf der Prioritätenliste: Der Balkon muss sicher sein und der Gast soll trotzdem freie Sicht auf die Landschaft haben. Hier haben wir inzwischen Lösungen, bei der die Befestigung der Gläser komplett im Boden verschwindet und keine Rahmungen notwendig sind.

Warum meine Arbeit so vielfältig ist

Für mich ist es aber nicht nur die Vielfalt der Produkte, die mich fasziniert, sondern auch die Vielfältigkeit meiner Aufgaben bei einem Projekt. Ich sitze ja nicht nur an meinem Computer und mache die Auftragsplanung, sondern ich gehe auch selbst raus auf die Baustellen. Kümmere mich darum, dass das Glas rechtzeitig angeliefert werden kann, hole Genehmigungen ein zum Beispiel für Entladungen mit dem Kran, wenn besonders schwere Gläser auf die Baustelle geschafft werden müssen, spreche ich mit den Bauleitern ab, wann die Monteure auf die Baustelle kommen können. Auf diese Weise bin ich auch sehr viel unterwegs. Dieses Jahr war ich unter anderem in Berlin, München und Hamburg.

Warum Teamarbeit einfach mehr Spaß macht

In anderen Unternehmen, in denen ich gearbeitet habe, waren die Aufgaben oft viel spezifischer verteilt: Da gab es dann einen, der nur die Angebote macht, einen der nur die Aufmaße nimmt, einen der nur die Konstruktion macht. Das hieß auch für mich: tagein, tagaus die mehr oder weniger gleichen Tätigkeiten. Das war mir zu wenig.
Durch die enge Zusammenarbeit in unserem Team habe ich viel mehr Einblick in die unterschiedlichen Bereiche. Das heißt für meine Gespräche mit den Kunden: Ich kann sie viel umfassender und kompetenter zu praktisch allen Fragen beraten, statt sie an andere Abteilungen verweisen zu müssen. Und die wissen das zu schätzen, denn so finden sie in mir einen Ansprechpartner, dem sie vertrauen können.
Das ist wiederum etwas, was mich bereichert, was meine Arbeit so attraktiv für mich macht.

Pierre Lindenau

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