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Geht nicht, gibt’s nicht

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„Nur 12 cm ist die Attika breit? Nein, ein Standardprofil geht da nicht.“ 

Die Anforderungen für die Balkonverglasungen der Stadtvillen in toller Lage in Bad Dürkheim sind hoch. Der Kunde wünscht sich etwas Schlankes.

„Aber wir werden schon etwas finden“, sage ich zu ihm. Bisher haben wir das schließlich auch immer hingekriegt.

Ja, das geht klar!

Wir haben uns dann getroffen und wirklich ein Profil nach seinem Geschmack vorlegen können. Das ist gut. Was erst einmal weniger gut ist: Für die Balkonverglasung mit diesem Profil brauchen wir noch einen statischen Nachweis. Schließlich geht es hier um eine Absturzsicherung nach dem aktuellen Regelwerk. Darüber hinaus stehen wir auch in der Verantwortung, dass kein Mensch durch unsere Einbauten zu Schaden kommt.

„Gut“, sichere ich dem Kunden zu, „wir kümmern uns darum.“ Und das machen wir dann auch umgehend. Ich freue mich richtig, als ich dem Kunden durchgeben kann: Ja, das geht klar!

Zu dem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, dass das nicht die einzige Hürde sein würde, um richtig gute Arbeit abzuliefern.

Das A und O für einen reibungslosen Ablauf

Die Profile für die Balkonverglasung werden auf die Attika gesetzt, bevor die Dämmung drauf kommt. Und ein Gerüst darf in dem Moment auch nicht stehen. Also sind wir im ständigen Kontakt mit dem Bauleiter: Wann können wir anfangen?

Von ihm erfahren wir auch, dass die anderen Gewerke ihren Terminplan nicht einhalten können. Dann müssen wir eben warten. Und das ist in der Corona-Zeit noch öfter der Fall als sonst. Aber okay: Wir stehen bereit und bleiben im Gespräch.

Vor Ort mit den Leuten reden, ist sowieso das A und O für einen reibungslosen Ablauf – das wissen wir bei Heiler Glasbau nur zu gut. So haben wir zum Beispiel schon früh abgesprochen, wie wir die Gläser von der Anlieferung mit dem LKW aus an Ort und Stelle kriegen. Denn auch das ist in diesem Fall nicht so leicht.

Auch mit dickem Schal

Die Balkone befinden sich nämlich auf der Rückseite der Gebäude, wo wir nicht hinfahren können. Also werden die großen Gläser einzeln gesichert und mit dem Kran Stück für Stück über das Haus gehoben. Das ist ganz schön anspruchsvoll von der Taktung her, denn wir wollen ja dem übrigen Baustellenbetrieb nicht im Weg herumstehen. Der Kran ist schon da, aber der Kranfahrer hat noch keine Erfahrung mit so einem zerbrechlichen Transportgut. Also bekommt er von uns noch ein Briefing, dass auch wirklich nichts schief geht.

Inzwischen ist es wegen der ganzen Verzögerungen mit den anderen Gewerken Winter geworden. Diese Monate zwischen November und Februar sind natürlich nicht optimal für Verglasungen im Außenbereich: Der Regen, der Wind machen das Arbeiten nicht leicht. Aber unsere Jungs sind da nicht so: Dann ziehen sie eben einen dicken Schal an.

Total zufrieden

Schlussendlich klappt alles super. Aus dem Auftrag für die eine Stadtvilla sind inzwischen insgesamt acht geworden, weil der Kunde mit unserer Arbeit beim ersten so zufrieden war.

Das macht nicht zuletzt mich total zufrieden, weil wir wieder mal bewiesen haben: Bei uns von Heiler Glasbau gibt’s „geht nicht“ einfach nicht.

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