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Glasbau: Sicher ist sicher

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Manchmal haben wir Kunden, die – aus welchen Gründen auch immer – beim Glasbau ein ganz besonders hohe Sicherheitsbedürfnis auf allen Ebenen haben. Da bin ich immer froh, sagen zu können: „Das ist für uns von Heiler kein Problem.“

TÜV-geprüfter Glasbau

Ein Kunde hat zum Beispiel explizit in den Vertrag schreiben lassen, dass wir nur mit TÜV-geprüften Gerätschaften vor Ort arbeiten dürfen. In seinem Haus läuft eine Computeranlage, die auf keinen Fall abstürzen darf. Jeder Kurzschluss wäre fatal. Aber da wir unsere Maschinen sowieso jedes Jahr vom TÜV abnehmen lassen, konnten wir den Vertrag guten Gewissens unterschreiben.

Glasbau mit nur zwei Stufen

Einem anderen Kunden war es aus Sicherheitsgründen sehr wichtig, dass wir keine Leitern mit mehr als zwei Tritten benutzen. Das Risiko eines Baustellenunfalls, für den er haften müsste, war ihm zu groß. Deshalb waren die Sicherheitsbeauftragten da sehr hinterher.
Das war für unsere Monteure schon eine Herausforderung: Wenn sie eine raumhohe Verglasung einbauen müssen, kommen sie mit einem Tritt mit zwei Stufen nicht wirklich weit.
Aber auch da haben wir eine Lösung gefunden: Wir haben ein fahrbares Gerüst, das eine offizielle Zulassung hatte, aufgebaut. Damit war der Sicherheitsbeauftragte zufrieden und unsere Jungs auch. So konnten sie arbeiten.
In ganz seltenen Fällen können wir tatsächlich auch keine Lösung aus dem Hut zaubern.

Sicher genug?

Bei einem Kunden, bei dem wir Glaswände in die Büroetagen einziehen sollten, kam einfach das bestellte Spezial-Sicherheitsschloss nicht an. Der Kunde bestand auf dieses besondere Modell, für das es nur einen einzigen Hersteller gibt. Und der hat sich mit der Lieferung Zeit gelassen, obwohl ich – ich weiß nicht, wie oft – nachgehakt habe.
Es blieb mir nichts anderes übrig, als den Kunden zu vertrösten. Ich habe ihn immer auf dem Laufenden gehalten und habe auch nicht lange drumrumgeredet. Meiner Erfahrung nach ist es viel besser, offen und ehrlich mit solchen Pannen umzugehen, als nichts zu sagen oder herumzudrucksen.
Was wir unserem Kunden anbieten konnten, war, ihm ein normales Schloss als Übergangslösung einzubauen, aber das Risiko war ihm zu groß. Und so hatten wir zwar keine Schuld, mussten aber die Verzögerung in diesem Bauabschnitt ausbaden. Immerhin ist es uns gelungen, das Ende des Gesamtprojektes einigermaßen einzuhalten, weil wir danach richtig Gas gegeben und die versäumte Zeit fast aufholen konnten.
Aber in den allermeisten Fällen können wir an Sicherheit alles bieten, was unsere Kunden sich wünschen. Denn auch wir finden: Sicher ist sicher.

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