Glas ist ein ganz besonderer Stoff

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Ursprünglich bin ich Schreinermeister. Habe auch lange in Schreinereien gearbeitet. Unter anderen deshalb weiß ich, was ich heute alles mit Glas bauen kann, wo früher zum Beispiel Spanplatten zum Einsatz kommen mussten. Und weil ich auch bei einigen Glasherstellern gearbeitet habe, zuletzt bei Glas Marte (www.glasmarte.at), kenne ich auch die Produktpalette, die Glas zu bieten hat. Es ist wirklich ein faszinierendes Material.

Weil Sie sich damit wie in freier Natur fühlen können

Sie können damit Balkone mit einer Absturzsicherung versehen, ohne dass eine Sichtbehinderung entsteht – ein absolutes Plus zum Beispiel in Hotels in landschaftlich schöner Lage. Sie können damit Wellnessbereiche schaffen, in denen die Gäste das Gefühl haben, sich in freier Natur zu befinden. Überhaupt: Sie können Räume schaffen, in denen niemand sich eingeschlossen fühlt.

Weil es Ihnen eine unglaubliche Palette an Möglichkeiten bietet

Auch bei der Art, Glas zu verbauen, hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Inzwischen haben Sie auch viele Möglichkeiten, Glasplatten so aufzustellen und zu befestigen, dass die Halterungen beinahe oder sogar ganz unsichtbar bleiben. Auch auf Beschläge, die früher oft den Eindruck der Offenheit und Durchsichtigkeit gestört haben, können Sie in vielen Fällen verzichten.
Natürlich hat das auch seine Grenzen. Glas ist schwer. Wenn Sie es verbauen wollen, brauchen Sie schon etwas Stabiles, woran sie die Platten befestigen. Ein Umstand, der von Architekten gern einmal übersehen wird, wie ich schon öfter erlebt habe.

Weil es hohe Sicherheitsstandards erfüllt

Wer bei Glas nur daran denkt, wie leicht es bricht, weiß nicht, wie weit fortgeschritten heute die Möglichkeiten sind, den Grundstoff Glas nachzubehandeln und zu veredeln. ESG (Einscheibensicherheitsglas) zum Beispiel wird in einem speziellen Verfahren vorgespannt. Das macht es sehr widerstandsfähig. Und wenn es doch einmal an seine Belastungsgrenze kommt, zerfällt es in tausend kleine Krümel ohne gefährliche Schnittkanten. Oder nehmen Sie VSG (Verbundsicherheitsglas), bei der zwei Scheiben durch eine zwischenlaminierte Folie verbunden werden: Das hält dann schon eine Menge aus.
Für die meisten Anwendungen sind zudem nur zertifizierte Gläser zugelassen.

Weil es nachhaltig ist

Was für mich persönlich noch ein starkes Argument für Glas ist: Es ist ein Naturprodukt und es ist nachhaltig. Es ist ein relativ simpler Werkstoff, der extrem gut recycelbar ist. Grundsätzlich wird Glas heute immer unter Verwendung von Altglas hergestellt. Deshalb wird Letzteres in der Industrie auch gezielt gesammelt. Im Vergleich zu Glas sind etwa Trockenbauwände wahre Umweltbelaster.
Und Glas ist langlebig. Auch wenn zum Beispiel eine Glasduschwand etwas teurer in der Anschaffung ist: Man hat dafür auch viel länger daran Spaß als an einem Duschvorhang aus Plastik, der schnell unansehnlich wird und ausgetauscht werden muss und wiederum die Umwelt belastet.
Kurz: Es gibt jede Menge gute Argumente für Glas.

Pierre Lindenau

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